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Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering

 

Diese Schritte gehören für mich zu den wichtigsten. Ohne gute Dynamikbearbeitung bekommt man keinen abgemischten Mix in guter Qualität und ohne diesen kein anständiges Mastering.

Dabei beschreibt Mastering das verfeinern und perfektionieren auf kommerzielle Bedürfnisse, also der Vervielfältigung. Hierzu werden in der Regel speziell eingerichtete Masteringstudios, die in einem akustisch optimierten Raum arbeiten, beauftragt. Von einem Masteringstudio wird meist dann gesprochen, wenn dieses Studio hochwertiges Equipment, wie Kompressoren, Limiter, Equalizer, Bandmaschinen … verwendet, um einen Mix auf die Bedürfnisse des jeweiligen Gernes perfekt abzustimmen.

Man selbst hat meist nicht diese Gegebenheiten, aber dennoch lässt sich der Mix aufpeppen, um die Kosten für das Mastering im professionellen Studio einzusparen.

Nachdem der Mix abgemischt und aufgenommen wurde kann man nun nochmals mit Loudness Maximizern, Kompressoren, Limitern oder auch Equalizern den Mix nach mastern.

Loundness-Maximizer in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering

Mit einem Loudness Maximizer ist es möglich das Signal lauter zu machen. Hier versucht man das Maximum an Loudness raus zu kitzeln. 
 in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering Lieber mehrmals das selbe Plug In hintereinander in Reihe schalten mit einer moderaten Einstellung, wie z. B. 3 Kompressoren mit einem Ratiowert von 3, als eine Instanz mit einem Ratiowert von 9.

MultiComp in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering

Ein Kompressor ist ebenfalls ein Loudness Maximizer, jedoch mit zusätzlichen Einstellmöglichkeiten. Ziel einer Kompression ist die Klangformung, die Verbesserung der Durchsetzungsfähigkeit und die Verminderung von Verzerrungen.
Threshold gibt an, ab wieviel dB das Gerät einsetzt. Hat man beispielsweise den Thresholdwert auf -20dB stehen, heißt dass, das hier bei einem Einganspegel größer -20 dB das Gerät arbeitet. Alles darunter wird ignoriert – kommt also ohne Kompression durch. Prüfen kann man das anhand der Reduktion. Blinkt diese Anzeige wird das Signal im Kompressor verarbeitet. 
Mit Attack regelt man, wie schnell das Gerät beginnen soll zu arbeiten.
Mit Release bestimmt man die Länge des Geräteeinsatzes. Beispiel: Möchte man das der Kompressor schnell öffnet, dreht man Attack auf einen niedrigeren Wert. Möchte man das der Kompressor auch früh wieder schließt, stellt man auch den Releasewert relativ niedrig ein. Weiters zum Thema Kompression kommt in kürze.

Tube in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering

Mit einer Tube wird dem Mix ein gewisses Stück Wärme zurück gegeben. Sie wird vorwiegend im digital produzierten Stücken verwendet.

Logic-Channel-EQ in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering  

Beim Einsatz von EQ`s nachdem der Track bereits abgemischt wurde, ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste! Diese Einstellungen sollten möglichst schon beim abmischen, des dann noch zu masternden Tracks, so gut wie möglich eingestellt werden. Man hat dennoch die Möglichkeit diese Tools einzusetzen.
 in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering Möglichst, wenn überhaupt, den Brillianzbereich um die 20 kHz etwas aufdrehen, aber nur ein wenig! Dadurch kommen die Höhen noch etwas deutlicher zur Geltung.

Limiter1 in Dynamikbearbeitung, Abmischen & Mastering

Der Einsatz eines Limiters ist eben so möglich um keine Übersteuerung des Signals zu bekommen.

Wie vorher schon geschrieben, sollte man sich aber schon beim abmischen Gedanken um das Master machen. Hier ist ein Headroom von -3 dB in den meisten Fällen nicht zu verachten. Man bedenke immer: Das beste Mastering ist immer noch, wenn man garnicht mastern muss, weil das Stück schon perfekt klingt. Das gelingt aber nur in den seltensten Fällen. Also sollte man überlegen, ob man nicht doch das Geld investieren soll um die Profis ran zu lassen. Fehlt einem dennoch das nötige Kleingeld kann man es ja mal selbst versuchen.

Hier noch ein nettes Video zum Thema:

 

Robert Babicz about mastering audio from David Star on Vimeo.

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